Der Tod…
… ist immer schrecklich wenn er kommt. Er macht keine Unterschiede zwischen jenen die er holt. Leider machen die Menschen dabei aber gewaltige Unterschiede, was mal wieder sehr gut am Ableben von Michael Jackson zu erkennen ist: Aus allen Medien wird man mit “Informationen” darüber erschlagen. Das Fernsehen und das Radio sind voll von Meldungen darüber – die Wirtschaftskrise die tausende Menschen um ihre Arbeit bringt ist ja uninteressant…
Die Zeitungen und Boulevardmagazine werden noch tage- und wochenlang voll davon sein, dass man meinen könnte wir hätten einen neuen 11. September gehabt. Scheiß doch auf die Familie die um den eben verstorbenen Opa trauert, der war ja schließlich kein Star! Wen interessieren irgendwelche Bundeswehrsoldaten die in Afghanistan verheizt wurden, in einem “Krieg” in den uns unsere Regierung hineingezogen hat! Tausende gehen auf die Straßen, weil man ohne einen Haufen Kohle kaum noch eine Chance hat zu studieren, aber die Geldsäcke scheißen drauf und erklären “Das Bildungssystem ist gerecht” – Wozu brauchen wir Bildung wenn wir doch die BILD haben? Die Medienzensur nimmt weltweit immer mehr zu und Bürgerrechte werden immer weiter abgebaut, aber wieso sollte man über die Probleme der Lebenden berichten wo es doch jetzt eine prominente Leiche mehr gibt?
Es ist ja okay über Prominente zu berichten – nur sollte man sich überlegen ob man mit dieser Art des Journalismus nicht ehr zur Volksverblödung beiträgt, weil die wirklich wichtigen Dinge unter den Tisch fallen und nie wieder auftauchen…























