Petition gegen Sportwaffen und Computerspiele

Und wiedermal ein gutes Beispiel für reine Symbolhandlungen ohne jeglichen Nutzen:

185.000 Unterschriften gegen Waffen und Killerspiele

Schon seit längerer Zeit versucht das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden mit einer gezielten Hetzkampange gegen Computerspieler und Sportschützen diese zu kriminalisieren. Die Frage ist nur wie das Verbot von Computerspielen Amokläufe verhindern soll. Für besonderes Aufsehen hat das Aktionsbündnis bereits gesorgt, als dieses eine an die Bücherverbrennungen des Dritten Reiches erinnernde “Spieleverbrennung” organisiert hat, die sich am Ende als schlechter Fake herausgestellt hat:

Im Schatten dieser Aktion finde ich sollten die Unterschriften erstmal genau kontrolliert werden ob hier nicht “nachgeholfen” wurde.

Ich persönlich bin der Meinung das solche Aktionen völlig am Ziel vorbei gehen und keinen Effekt haben außer der Einschränkung der persönlichen Freiheiten. Amokläufe lassen sich durch so etwas nicht verhindern. Es gibt keine Studien die beweisen das Computerspiele die Ursache von Gewalttaten sind. Das Aktionsbündnis sollte sich lieber darauf konzentrieren die tatsächlichen Ursachen stärker zu bekämpfen wie soziale Differenzen und Mobbing an Schulen. Das tun sie nämlich auch und das finde ich gut!

Ein ernsthafter Dialog scheint mit diesen Leuten jedoch auch nicht möglich zu sein, da man z.B. von Hardy Schober, einem der Vorstandsmitglieder, Aussagen wie “die Spieler hätten keinen großen Intellekt” hört – das entzieht dem Ganzen natürlich die Grundlage für eine sachliche Diskussion.

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